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Big Data – Kundendaten effektiv nutzen, maßgeschneiderte Angebote kreieren

Der Umgang mit riesigen Mengen von Kundendaten ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit für Unternehmen. Gleichzeitig ergeben sich hieraus auch vielfältige Chancen und die Möglichkeit sich einen entscheidenden Vorteil im Vergleich zum Wettbewerb zu sichern. Dies gilt nicht zuletzt auch bei der Entwicklung von maßgeschneiderten Versicherungsprodukten im B2B2C-Bereich. Philipp Schneider Head of Marketing bei YouGov Deutschland gibt uns hier einen ersten Einblick, wie Kundendaten effektiv gesammelt und ausgewertet werden können.

Text: 
AXA PARTNERS

Fotos: 
Shutterstock

Juli 2020

Welche Daten brauche ich, um meine Zielgruppe möglichst genau zu identifizieren. Welche Rolle kann YouGov hierbei spielen?

Die Anzahl benötigter Daten hängt von der Komplexität und Detailliertheit der
Zielgruppe ab. Während demografische Daten, wie Alter, Geschlecht, Bildung,
Einkommen u.Ä., gemeinsam mit Informationen etwa über den Kundenstand
für eine allgemeine Identifikation ausreichen können, ist der Datenbedarf
beispielsweise bei spezifischen psychographischen Zielgruppen deutlich
herausfordernder. YouGov als Data- und Analytics Anbieter hat den großen Vorteil, bereits auf einen großen bestehenden Datenpool zurückgreifen zu können, der im Bedarfsfall schnell und unkompliziert angereichert werden kann.

Welche unterschiedlichen Möglichkeiten gibt es, Daten über Kunden oder potentielle Kunden in der Marktforschung zu erheben?

Die klassische Ad-hoc-Befragung, beispielsweise durch Online-, Telefon-, oder persönliche Interviews, ist in den letzten Jahren um vielfältige Möglichkeiten des aktiven und passiven Trackings erweitert worden. So stellt uns beispielsweise ein Teil unserer Panelisten Informationen über ihre Online-Surf-Gewohnheiten und Smartphone-App-Nutzung in Echtzeit zur Verfügung. Auch Cookie- und Pixeltracking liefern Daten für die Marktforschung. YouGov betreibt zudem eine weltweite Online-Community, in der mehr als 8 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher in mehr als 40 Ländern ihre Einstellungen und Meinungen mit uns teilen. Diese Daten können wir mit Ergebnissen aus Kundenbefragungen verknüpfen und so beispielsweise Adhoc-Umfragen um Inhalte ergänzen, die weit über deren ursprünglichen Umfang hinausgehen.

Skizzieren Sie bitte den grundsätzlichen Prozess einer kundenindividuellen Erhebung bei YouGov.

Zunächst ermitteln unsere Experten im Gespräch mit dem Kunden, wofür die
erhobenen Daten verwendet werden sollen und für welche unternehmerische Fragestellungen Insights benötigt werden. Auf dieser Basis erstellen wir
individuell für den Kunden das ideale Forschungs- und Befragungskonzept.
Dieses stimmen wir eng mit dem Kunden ab, um sicher zu gehen, die Bedürfnisse
des Kunden auch wirklich vollständig zu berücksichtigen. Unsere Forscher-Teams bieten zudem Optimierungsvorschläge, Best-Practice oder thematische Anregungen. Während der folgenden Feldphase können unsere Kunden über Live-Reporting im Online-Dashboard zusehen, wie die Umfrageergebnisse eingehen. Je nach Projektkomplexität erhalten unsere Kunden erste bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse schon nach 48 Stunden. Komplexere Erkenntnisse werden häufig auch in Form von Präsentationen oder
Workshops von uns in die Unternehmen hereingetragen.

 

In unserem Whitepaper für den Finanzsektor „Den eigenen Kunden identifizieren und seine Bedürfnisse erkennen“, finden Sie neben dem Interview mit Philipp Schneider, noch viele weitere praktische Tipps zum gewinnbringenden Umgang mit Kundendaten.

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